Eisfeld – Fleisch und Blut

BUCHINFO
Eisfeld – Fleisch und Blut, Steffen Weinert
Knaur ISBN 978-3-426-56579-7
288 Seiten, Taschenbuch, € 13,99
INHALT
In Berlin stimmt man sich auf Weihnachten ein, als Mara Eisfeld zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird: Magnus Haub, Sohn der einflussreichen Fleischerei-Unternehmerin Heidemarie Haub, liegt tot in seinem luxuriösen Penthouse. Dem fortgeschrittenen Verwesungszustand nach zu urteilen, seit Tagen unentdeckt.
Erste Spuren führen zu der Tierschutz-Aktivistin Lena von Bülow, die mit spektakulären Aktionen gegen den Haub-Konzern Schlagzeilen machte. Doch auch innerhalb der Unternehmerfamilie brodelt es seit Langem. Geheimnisse, Intrigen und eine Mauer des Schweigens erschweren die Ermittlungen. Lena könnte Antworten liefern – doch sie ist spurlos verschwunden …
REZENSION
Während sich Berlin auf Weihnachten einstimmt, muss die Kommissarin Mara Eisfeld in einem äußerst ungewöhnlichen Mordfall ermitteln. Nicht nur, dass die Familie des Toten alles daran setzt den Fall unter den Tisch zu kehren, auch die Tatsache, dass keiner von ihnen so rechtes Interesse daran zu haben scheint den Fall überhaupt aufzuklären, setzten Mara schwer zu. Obwohl sie sich damit auf gefährliches Terrain begibt, scheut sie nicht davor die Familie durch hartnäckiges Hinterfragen aus der Reserve zu locken. Doch alle ihre Theorien fallen nach und nach in sich zusammen. Zu spät begreift sie, dass das, was sie geahnt, aber nie für möglich gehalten hat, bittere Wahrheit ist.
FAZIT
Eine Familientragödie, die vollkommen überzogen und unglaubwürdig wirkt und damit dem Tabuthema Missbrauch keine nachhaltige Stimme verleiht.

